Tweedehands leren herenjas controleren op staat en pasvorm

Second-Hand-Lederjacke für Herren: So wählen Sie eine gute aus


Zuletzt aktualisiert:

Achten Sie bei einer gebrauchten Lederjacke besonders auf den Zustand des Leders, der Nähte, des Futters, der Reißverschlüsse und der Passform. Das Wichtigste ist, dass das Leder noch geschmeidig und strukturell stabil ist. Leichte Falten, Farbunterschiede und Patina werden oft mit abgenutztem Leder in Verbindung gebracht; Risse, harte trockene Stellen, Schimmel oder sich öffnende Nähte sind viel größere Probleme.

Eine gute gebrauchte Lederjacke kann jahrelang halten, allerdings altert Leder anders als Textilien. Deshalb schaut man nicht nur auf die Farbe, das Modell oder die Marke, sondern vor allem auch auf die Stellen, an denen sich das Material stark bewegt und abnutzt.

Sehen Sie sich auch unsere aktuelle Kollektion an Second-Hand-Leder- und Wildlederjacken für Herren.

Warum Second-Hand-Leder interessant ist

Eine getragene Lederjacke kann bereits geschmeidig geworden sein und eine Patina aufweisen, die man bei einer neuen noch nicht sieht. Sie werden auch auf gebrauchte Modelle, Farben und Schnitte stoßen, die nicht mehr in den aktuellen Kollektionen enthalten sind.

Gebrauchsspuren können Charakter verleihen, solange das Leder noch strukturell intakt ist. Das Ziel besteht also nicht unbedingt darin, eine Jacke ohne Spuren zu finden, sondern darin, zwischen schön gealtertem Leder und echten Schäden zu unterscheiden.

1. Patina oder Beschädigung?

Dies ist die erste wichtige Prüfung. Leichte Farbunterschiede, kleine Falten, weiche Gebrauchsspuren und ein etwas dunklerer Kragen können bei abgenutztem Leder normal sein.

Achten Sie besonders auf Anzeichen, die über das normale Altern hinausgehen:

  • Risse, die sich vertiefen, wenn man das Leder leicht biegt;
  • harte, trockene oder kartonartige Stellen;
  • Abblättern der obersten Schichten;
  • Nähte, an denen das Leder selbst zu reißen beginnt;
  • Starke Verfärbung durch Feuchtigkeit oder Chemikalien.

Achten Sie besonders auf Ellbogen, Schultern, Achselhöhlen, Kragen, Taschenöffnungen und Manschetten. Hier ist eine Lederjacke am stärksten beansprucht.

2. Auf Dehydrierung prüfen

Leder sollte flexibel bleiben. Wenn sich ein Teil der Jacke merklich hart, steif oder trocken anfühlt, hat das Material möglicherweise seine Fette und Flexibilität verloren.

Ein wenig Trockenheit kann manchmal durch professionelle Pflege verbessert werden, stark ausgetrocknetes Leder kann jedoch spröde werden und schließlich Risse bekommen. Besondere Aufmerksamkeit verdienen alte Mäntel, die jahrelang warm oder sehr trocken gelagert wurden.

3. Achten Sie auf Feuchtigkeit, Geruch und möglichen Schimmel

Rieche auch an der Jacke. Ein normaler Leder- oder Vintage-Geruch unterscheidet sich von einem stark muffigen, feuchten oder schimmeligen Geruch.

Überprüfen Sie Nähte, Innenseite, Taschen und Futter auf dunkle oder pudrige Flecken. Beim Umgang mit möglichem Schimmel ist Vorsicht geboten: Oberflächliche Verschmutzung und Probleme mit tief eindringender Feuchtigkeit sind nicht dasselbe.

Ein hartnäckiger Feuchtigkeits- oder Schimmelgeruch kann aus Leder und Futter nur schwer zu entfernen sein. Das ist daher ein schwerwiegenderer Punkt, der Aufmerksamkeit erregt als ein kleiner Kratzer.

4. Überprüfen Sie die Nähte

Untersuchen Sie die Schulternähte, Achselhöhlen, Ärmel, Seitennähte und die Anbringung von Taschen. Die Nähte sollten intakt sein und das Leder um die Naht herum darf nicht gerissen sein.

Ein loser Faden oder eine kleine offene Naht kann oft repariert werden. Wenn das Leder selbst um die Naht herum gerissen ist, wird die Reparatur aufwändiger.

5. Überprüfen Sie die Auskleidung

Ein Mantel kann von außen schön und von innen abgenutzt sein. Überprüfen Sie die Auskleidung insbesondere an:

  • Achselhöhlen;
  • Innentaschen;
  • mittlerer Rücken;
  • unten;
  • Ärmelenden.

Eine kleine offene Naht kann oft repariert werden. Große dünne oder rissige Stellen können dazu führen, dass die Auskleidung teilweise oder vollständig ersetzt werden muss.

Überprüfen Sie außerdem, ob das Futter noch richtig an der Jacke befestigt ist. Ein loses Futter am Saum oder an den Manschetten ist in der Regel weniger schlimm als ein Futter, das an mehreren Stellen getragen wird.

6. Testen Sie alle Reißverschlüsse, Druckknöpfe und Schnallen

Öffnen und schließen Sie jeden Reißverschluss mehrmals. Überprüfen Sie den Hauptreißverschluss, die Taschen und alle Ärmelreißverschlüsse. Der Reißverschluss sollte sauber ineinandergreifen und keine fehlenden oder beschädigten Zähne aufweisen.

Ein leichtgängiger Reißverschluss lässt sich manchmal leicht beheben. Ein kaputter Schieber kann oft noch ersetzt werden. Ein beschädigtes Reißverschlussband oder fehlende Zähne bedeuten meist mehr Arbeit.

Überprüfen Sie auch Druckknöpfe, Schnallen und andere Metallteile. Bei Vintage-Modellen ist es manchmal schwierig, Originalteile exakt zu ersetzen.

7. Schauen Sie sich Kragen und Manschetten besonders genau an

Kragen und Manschetten verraten oft, wie intensiv eine Jacke getragen wurde. Leichte Verfärbungen oder leichte Abnutzung können normal sein, tiefe Risse oder stark ausgetrocknetes Leder sind jedoch weniger günstig.

Überprüfen Sie bei Jacken mit Strickkanten, ob das Gummiband noch ausreichend in Form ist und ob große Löcher oder überdehnte Stellen vorhanden sind.

8. Wie sollte eine Lederjacke sitzen?

Das hängt stark vom Modell ab. Eine Bikerjacke ist oft kürzer und kompakter; Eine Bomberjacke oder ein 80er/90er-Jahre-Modell kann bewusst lockerer sein.

Achten Sie auf Schultern, Ärmellänge und Bewegungsfreiheit. Sie sollten in der Lage sein, Ihre Arme normal zu bewegen, ohne dass Ihr Rücken übermäßig zieht.

Achten Sie auch darauf, wie die Jacke schließt. Ein Modell muss nicht eng sein, allerdings sollten der Reißverschluss oder die Knöpfe nicht sichtbar unter Spannung stehen.

9. Möchtest du einen Pullover darunter tragen?

Probieren Sie die Jacke dann mit einer ähnlichen Schicht an. Eine Lederjacke, die perfekt über ein T-Shirt passt, kann unter einem dicken Pullover darunter zu eng werden.

Gerade im Herbst und Winter ist etwas mehr Platz oft praktisch. Überlegen Sie sich also im Vorfeld, wie Sie die Jacke tatsächlich tragen werden.

10. Was kann noch repariert werden?

Nicht jeder Makel muss ein Grund sein, einen guten Mantel hängen zu lassen. Einige Reparaturen sind relativ normal:

  • Lose Naht: lassen sich oft leicht reparieren.
  • Defekter Schieber eines Reißverschlusses: manchmal separat ersetzt.
  • Beschädigter Liner: kann lokal oder komplett ersetzt werden.
  • Separater Druckknopf: oft repariert oder ersetzt.
  • Kleiner oberflächlicher Kratzer: muss kein strukturelles Problem sein.

Schwieriger sind tiefe Risse im Leder, stark ausgetrocknete Stellen, große Fehlstellen oder Beschädigungen an stark beanspruchten Stellen wie Achselhöhlen und Schultern.

Bei einem besonderen oder wertvollen Mantel kann ein spezialisierter Lederreparaturbetrieb manchmal mehr sparen, als Sie erwarten. Berücksichtigen Sie diese Kosten unbedingt in Ihrer Kaufentscheidung.

Schwarz oder braun?

Schwarz wirkt schärfer und lässt sich gut mit Grau, Weiß, Schwarz und Denim kombinieren. Braun fühlt sich oft wärmer an und passt gut zu Creme, Oliv, Dunkelblau, Cord und Tweed.

Die Farbe ist vor allem eine Stilfrage. Kondition und Passform sind wichtiger als der „richtige“ Farbton.

Biker-, Bomber- oder schlichte Jacke?

Ein Biker hat oft mehr Reißverschlüsse und eine markante Konstruktion. Eine Bomberjacke ist runder und sportlicher. Eine schlichte Lederjacke mit geradem Reißverschluss und wenigen Details lässt sich im Alltag meist am einfachsten kombinieren.

Es gibt kein allgemein bestes Modell. Wählen Sie, was zu Ihrem Körperbau, Ihrer Garderobe und der Häufigkeit, mit der Sie die Jacke tragen möchten, passt.

Ist eine Lederjacke warm genug?

Das hängt vor allem vom Futter, der Dicke, der Passform und den darunter liegenden Schichten ab. Eine dünne, ungefütterte Jacke kann eine Übergangsjacke sein; ein stark gefüttertes Modell kann viel wärmer sein.

Lesen Sie unseren Leitfaden Ist eine Lederjacke warm genug?.

Ist eine Lederjacke noch in Mode?

Lederjacken kommen immer wieder in verschiedenen Silhouetten zurück. In einer Periode sieht man schlankere Biker, in der anderen geräumigere Bomber und Vintage-Modelle.

Mehr dazu können Sie hier lesen Ist eine Lederjacke noch in Mode?.

Was trägt man unter einer Lederjacke?

Ein T-Shirt, ein Hemd, ein Poloshirt, ein Pullover oder ein Rollkragenpullover können alle funktionieren. Passen Sie die Formalität des restlichen Outfits an den Stil der Jacke an.

Siehe auch Was trägt man unter einer Lederjacke?.

Bestimmen Sie das Material nicht nach Gefühl

Nicht jede glatte oder wildlederartige Oberfläche ist automatisch eine bestimmte Lederart. Bei Second-Hand-Kleidung nutzen wir das Etikett oder andere verlässliche Informationen als Grundlage für die Materialauflistung.

Dies gilt auch für Ansprüche wie Lammfell, Kalbsleder oder Ziegenleder. Ohne eine zuverlässige Auflistung ist es besser, nicht zu spielen.

Wartung: sorgfältig und gezielt

Befolgen Sie immer zuerst das Pflegeetikett. Nicht jedes Leder reagiert gleich auf Reiniger, Pflegemittel oder Wasser.

Testen Sie Pflegeprodukte an einer unauffälligen Stelle und lassen Sie im Zweifelsfall spezielle oder wertvolle Felle vom Fachmann behandeln. Lassen Sie eine nasse Lederjacke langsam bei Raumtemperatur trocknen und vermeiden Sie direkte Hitze wie eine Heizung oder einen Haartrockner.

Checkliste beim Kauf

  • Leder ist geschmeidig und strukturell nicht gerissen.
  • Keine harten oder stark ausgetrockneten Stellen.
  • Keine offensichtlichen Schimmel- oder Feuchtigkeitsprobleme.
  • Die Nähte sind intakt und das Leder um die Nähte herum ist intakt.
  • Futter ist verwendbar.
  • Reißverschlüsse, Druckknöpfe und Schnallen funktionieren.
  • Kragen und Manschetten sind nicht stark abgenutzt.
  • Schultern und Ärmel passen gut.
  • Es gibt viel Spielraum dafür, wie Sie die Jacke tragen möchten.
  • Etwaige Reparaturen sind realistisch und finanziell sinnvoll.

Gebrauchte Lederjacken bei EcoGents

In unserer Sammlung gebrauchte Leder- und Wildlederjacken Sie finden unterschiedliche Modelle, vom lässigen Blouson bis zur Biker- und Vintage-Jacke. Jedes Exemplar wird einzeln auf Zustand und Tragbarkeit geprüft.

Möchten Sie lernen, umfassender einzuschätzen? Lesen Sie auch Qualität in gebrauchter Herrenbekleidung erkennen.

Möchten Sie auch andere Modelle vergleichen? Dann werfen Sie einen Blick auf unsere komplette Sammlung von Second-Hand- und Vintage-Jacken.

Kurze Antwort: Beim Kauf einer gebrauchten Lederjacke kommt es vor allem auf den Zustand, die Passform und die Verarbeitung an. Schöne Patina ist kein Problem, tiefe Risse, übermäßige Austrocknung, Feuchtigkeitsprobleme und strukturelle Schäden erfordern jedoch besondere Aufmerksamkeit.

Zurück zum Blog

Geben Sie einen Kommentar ab

Bitte beachten Sie: Kommentare müssen vor der Veröffentlichung genehmigt werden.